Kommentar: China hält Zusage von weiterer Öffnung
2019/07/04

Auf dem 13. Sommer-Davos-Forum hat China erneut Signale für eine weitere Öffnung nach außen gesendet. Auf der Eröffnungszeremonie am Dienstag kündigte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang an, die Öffnung des Finanzwesens zu intensivieren. So soll die eigentlich vorgesehene Frist zur Aufhebung der Einschränkung der Aktienanteile von auswärtigem Kapital in den Bereichen Wertpapiere, Termingeschäfte und Lebensversicherungen im Jahr 2021 um ein Jahr vorgezogen werden. In den Bereichen Telekommunikation, Verkehr und Transport sollen die Einschränkungen für auswärtiges Kapital reduziert werden. Auch die Öffnung des Anleihenmarktes soll erweitert werden. All dies sind konkrete Maßnahmen, mit denen die Ankündigung von Staatspräsident Xi Jinping auf dem G20-Gipfel im japanischen Osaka über die erweitere Öffnung in die Tat umgesetzt wird. Dies zeigt auch, dass China seinen Worten Taten leistet und ein richtiger „Aktivist" ist.

Beispielhaft hat China zwei Tage nach dem Abschluss des G20-Gipfels in Osaka Negativlisten über den Marktzugang auswärtiger Investoren und über auswärtige Investitionen in Freihandels-Pilotzonen erlassen. Damit wurde der Marktzugang in den Bereichen Erdgas in Städten, Kinos, Telekommunikation sowie Erschließung von Erdöl und Erdgas erleichtert.

Bei dem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Osaka erklärte der chinesische Staatspräsident, „Chinas Zusagen zur weiteren Öffnung sind keinesfalls Lippendienst." Das bedeutet, egal wie sich die Umgebung verändert, China verfolgt unbeirrt die Richtlinie, die Öffnung zu erweitern und eine Win-Win-Situation zu erreichen.

Quelle: CRI

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