Armenhilfe 2019: China plant mehr als zehn Millionen Menschen aus der Armut zu befreien
2019/02/21

Auf einer ständigen Sitzung des chinesischen Staatsrats wurde kürzlich angekündigt, dass im laufenden Jahr in China mehr als 10 Millionen Menschen aus der Armut befreit werden sollen. Dieser Plan zur Armenhilfe betrifft zirka 300 verarmte Kreise.

Im letzten Jahr ist die Zahl der armen Bevölkerung in China insgesamt um 13,86 Millionen gesunken. Die Armutsrate ist gegenüber 2017 um 1,43 Prozentpunkte zurückgegangen.

2018 sind beträchtliche Erfolge bei der Armutsbewältigung in äußerst armen Gebieten erzielt worden. Dazu gehören die sogenannten drei Gebiete und drei Bezirke, darunter das Tibetische Autonome Gebiet, die Tibeter-Gebiete in den Provinzen Yunnan, Sichuan, Qinghai und Gansu sowie die vier Bezirke im Süden des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang. Ou Qingping von der Leitungsgruppe für Armenhilfe und Entwicklung beim chinesischen Staatsrat, teilte am Mittwoch der Presse mit:

„Nach einjährigen Bemühungen ist die Zahl der armen Bevölkerung in diesen Gebieten und Bezirken um 1,34 Millionen gesunken. Die Armutsrate ist um 6,4 Prozentpunkte zurückgegangen. Das Ausmaß dieses Rückgangs liegt 3,3 Prozentpunkte höher als das Durchschnittsniveau in Westchina und 5 Prozentpunkte höher als das landesweite Durchschnittsniveau. An diesen Daten erkennt man deutlich die Errungenschaften der Armutsbewältigung in den äußerst armen Gebieten."

Zugleich wies Ou Qingping darauf hin, die Beseitigung der extremen Armut sei die wichtigste Aufgabe und auch die größte Herausforderung bei der gegenwärtigen Kampagne gegen Armut. Obwohl es nicht viele Menschen betreffe, lebten die dortigen armen Menschen hauptsächlich in Regionen mit äußerst schlechten Naturbedingungen und für sie sei es schwer, der Armut zu entkommen. Darüber hinaus sei der Armut in 169 äußerst armen Kreisen außerhalb dieser Regionen auch sehr schwer zu beseitigen.

Auf der ständigen Sitzung des chinesischen Staatsrats wurden die äußerst armen Gebiete ins Visier genommen. Es wurde beschlossen, zusätzliche Hilfsgelder der Zentralhaushalte hauptsächlich in diesen Regionen einzusetzen. Ou Qingping sagte:

„Als nächstes sollen verschiedene politische Maßnahmen in den drei Gebieten und drei Bezirken umgesetzt werden. Gleichzeitig soll die Armutsbewältigung in den anderen 169 äußerst armen Kreisen ebenfalls verstärkt unterstützt werden. Alle extrem armen Dörfer und Kreise sollen beobachtet und bewertet werden. Projekte zur Förderung der Entwicklung armer Dörfer sollen gefördert werden. Mit konzentrierten Kräften soll die Armut in äußerst armen Gebieten bewältigt werden."

Quelle: CRI

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