Li Keqiang bekräftigt weitere Öffnung Chinas
2019/09/07

Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hat am Freitag bei einem Treffen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in Beijing die weitere Öffnung Chinas bekräftigt.

China und Deutschland sollten den Multilateralismus und Freihandel verteidigen sowie die Öffnung in die gegenseitige Richtung erweitern, so Li. Die Richtung der Öffnung des chinesischen Marktes und die Politik zur Begrüßung ausländischer Investitionen blieben unverändert.

Deutschland sei ein umfassender strategischer Partner Chinas und China lege großen Wert auf die Beziehungen zu Deutschland. Die Verstärkung der strategischen Kooperation zwischen China und Deutschland komme nicht nur den chinesisch-europäischen Beziehungen, sondern dem Frieden, der Stabilität und der Prosperität der Welt zugute. China wolle mit der neuen Führung der Europäischen Union gute Kooperationsbeziehungen aufbauen und die Verhandlungen über eine chinesisch-europäische Investitionsvereinbarung beschleunigen.

Li Keqiang erklärte weiter, beide Länder sollten die Wahrung von Multilateralismus, Frieden und Stabilität der Welt sowie den Freihandel und die Freihandelsregeln mit der Welthandelsorganisation als Kern gemeinsam unterstützen. China und Deutschland sollten Öffnung und Inklusivität verfolgen. China werde auch den Schutz von geistigem Eigentum verstärken.

Der chinesische Ministerpräsident drückte außerdem seine Hoffnung aus, dass Deutschland die Exportbeschränkungen für zivile Technologien lockern und chinesischen Unternehmen eine faire und gerechte Behandlung garantieren könne. Beide Länder sollten die Kooperation in den Bereichen Autonomes Fahren, technologische Innovationen und Künstliche Intelligenz vertiefen sowie den Austausch unter Jugendlichen und bei der Berufsausbildung verstärken, so Li.

Merkel erwiderte, wie andere Länder habe China ebenfalls ein Recht auf Entwicklung. Die Entwicklung Chinas dürfe nicht behindert werden. Deutschland begrüße die Öffnungsmaßnahmen Chinas in den Bereichen Finanzen, Versicherung und Dienstleistungen. Die Bundesrepublik begrüße die Investitionen chinesischer Unternehmen und wolle die Kooperation in den Bereichen Autonomes Fahren, Digitalisierung und Berufsausbildung verstärken.

Quelle: CRI

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